Das Wort des Frohsinnvaters 2018

Motto: Alpenrock

An der Generalversammlung vom 8. Dezember 2017 wurde ich zum 67. Frohsinnvater der Frohsinngesellschaft Stans gewählt. Eine grosse Ehre für mich und meine Familie.

Ich bin in Hergiswil zusammen mit 1 Schwester und 4 Brüdern aufgewachsen und wohne mit meiner Frau Christine im Brunni 2 hoch über Hergiswil. Zu unserer Familie gehören Ursina (28) und Raffael (25). Sandra, die Partnerin von Raffael und unser Grosskind Joleen vervollständigen das Bild.

Nach der obligatorischen Schulzeit in Hergiswil absolvierte ich eine Lehre als Schriftsetzer in Kriens. Mit einem roten Fähigkeitsausweis und einem aussterbenden Beruf besuchte ich 1978 die Rekrutenschule in Stans/Oberdorf. Weil mir das Militärleben so gut gefiel wurde noch die UOS im Jahr 1979 angehängt. Als Wachtmeister in der Stabskompanie beendete ich meine militärische Laufbahn vor einigen Jahren.

 

Beruflich musste ich mich nach der UOS umschulen, was berufsbegleitet passierte. Mit diversen Ausbildungen holte ich mir das Rüstzeug in Lehrlingsausbildung, Mitarbeiterführung, Kundenbetreuung und Geschäftsführung. Nach diversen Stationen und Positionen in verschiedenen Druckereien in der Zentralschweiz führte mich 2008 der Weg zur Firma Antalis in Lupfig. In meiner Tätigkeit als Kundenberater betreue ich Druckereien in der Zentralschweiz und Rangebiete Aargau/Zürich.

Über 27 Jahre lang war die freiwillige Feuerwehr Hergiswil eines meiner Hobbies. Auch hier bekleidete ich den Rang eines Wachtmeisters/Fouriers.

Im Dezember gehört mein Herz der Samichlaus-Vereinigung Hergiswil. Während 24 Jahren war ich im Vorstand tätig und durfte diesem aussergewöhnlichen Verein während 14 Jahren als Präsident führen. Auch heute noch bin ich aktives Mitglied und besuche die Kinder mit der Samichlaus-Gruppe und helfe wo ich kann.

Durch meinen lieben Kollegen Blätter Robert (FV 2006) kam ich in den Vorstand der Frohsinngesellschaft Stans. Daraus wurden 11 interessante Jahre. 6 Jahre durfte ich der Gesellschaft als Präsident vorstehen.

Vereine liegen mir sehr am Herzen. Sie organisieren Anlässe und begleiten Kinder und Jugendliche mit viel Engagement. Darum unterstützen Christine und ich auch diverse Vereine und Organisationen.

Die Familie ist mir sehr wichtig, aber auch ein gemütliches Fest im Kreise von Bekannten und Kollegen schlage ich nicht gerne aus. Mit meiner Kawasaki drehe ich auch gerne eine Runde oder mache grössere Ausflüge ins benachbarte Ausland.

Wellnessen, Jassen mit meinen Wanderkollegen oder mal auch nichts tun liebe ich.

 

Auch für mich ist es eine grosse Ehre zusammen mit Niklaus als Frohsinnpaar ein Teil der Nidwaldner Fasnacht zu sein.

Ich bin mit meiner Schwester im Restaurant Brunni ob Hergiswil aufgewachsen. In Hergiswil besuchte ich die Primar- und Sekundarschule. Nach der obligatorischen Schulzeit und einen Welschland-Aufenthalt besuchte ich die Handelsschule in Luzern.

1986 wechselte ich zur Brunner Druck AG, wo ich bis zur Geburt von Ursina als Assistentin der Geschäftsleitung arbeitete. Dann reduzierte ich mein Arbeitspensum und wechselte in den Verlag der Brunner AG

Nach der Geburt von Raffael übernahm ich die Medienstelle des Volleyball-Verbandes und die Redaktion der Verbandszeitschrift. Zu meinen spannendsten Aufgaben gehörte die Arbeit in den Pressecentern beim Montreux Volley Masters, dem Beach Open in Gstaad und den Beach Europameisterschaften in Basel. Mein Rüstzeug holte ich mir im SAWI Zürich und bei Swiss Olympic.

Im Dezember 2004 begann ich meine Arbeit bei der Firma OUTDOORCHEF im Bereich Marketing. Als die Firma verkauft wurde, änderte auch mein Arbeitsplatz von Ebikon nach Zürich. Und so oft der CEO in den vergangenen sechs Jahren wechselte, veränderte sich auch mein Aufgabenbereich. Heute bin ich zuständig für PR und Events.

Früher verbrachte ich meine Freizeit oft im Restaurant meiner Eltern. Ein Bärgbeizli zu führen, ohne Unterstützung der Familie, wäre nie machbar gewesen.

Heute engagiere ich mich in meiner Freizeit für Hilfsorganisationen und Vereine, bei denen Begegnungen und Unterstützung im Vordergrund stehen.

Und seit dem 8. Dezember nimmt nach einem kurzen Zwischenjahr die Frohsinngesellschaft wieder einen wichtigen Platz in meiner Freizeitplanung ein.

Ich mag feines Essen, ein gutes Glas Weisswein «es gmüetlichs Zämesi am Samschtimorge ufem Stanser Dorfplatz oder im Beizli näbedra, ufem Bänkli vorem Huis de Abig z’gniässä und d’Seel e chli la bambele la.»

Ich geniesse die gemeinsamen Stunden mit unserer Familie, unsere Enkelin aufwachsen zu sehen und den Luxus, am schönsten Platz im Kantons Nidwalden zu wohnen. Und Freunde zu haben, bei denen ich auch nachts um drei klingeln könnte und dich mich akzeptieren wie ich bin.

 

Wir wünschen euch eine ‚alpenrockige‘ Fasnacht 2018

 

Frohsinnpaar 2018

Niklaus II. und Christine Minder-Zibung